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Europäischer Sozialfonds - Förderangebote in Nordrhein-Westfalen

Junger Mann in Arbeitskleidung mit GehörschutzIn Nordrhein-Westfalen gibt es ein modernes, weit gefächertes Förderangebot. Angesichts der arbeitspolitischen Herausforderungen stehen innovative Programme und bewährte Instrumente zur Verfügung, die aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds finanziert werden.

 

Prioritätsachse: Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten

Ziel: Steigerung der Weiterbildungs- und Innovationsaktivität von Beschäftigten und Unternehmen

Bildungsscheck

Bildungsschecks für die berufliche Weiterbildung: Das Programm unterstützt Beschäftigte in kleinen und mittelständischen Unternehmen in ihren Weiterbildungsanstrengungen.

Ziel: Verbreitung innovativer und produktiver Formen der Arbeitsorganisation

Potentialberatung

Die Potentialberatung unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen, ihre Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern. Zentrale Themen: Gestaltung der Arbeitsorganisation und der Arbeitszeiten, Kompetenzentwicklung, Gesundheit im demografischen Wandel.

Ziel: Unterstützung betrieblicher Strukturmaßnahmen und des Personaltransfers

Beschäftigtentransfer

Im Rahmen des Beschäftigtentransfer Nordrhein-Westfalen sind Transferagenturen und Transfergesellschaften hilfreiche Organisationen, die Unternehmen und Beschäftigte unterstützen, neue Wege in den Arbeitsmarkt zu beschreiten.

Prioritätsachse: Verbesserung des Humankapitals / Jugend und Berufsbildung

Ziel: Verbesserung der Ausbildungsreife

„Betrieb und Schule“ (BUS) und Startklar!

Die beiden Programme richten sich an Jugendliche, deren Schulabschluss gefährdet ist, und unterstützt sie, in stabile Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse zu gelangen.

Werkstattjahr

Das „Werkstattjahr“ bietet Jugendlichen mit besonderen Problemen auf dem Ausbildungsmarkt die Möglichkeit, ihre praktischen Fähigkeiten zu erweitern und im Betriebsalltag zu erproben. Jugendliche verbessern damit ihre Chancen, einen geeigneten betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden.

Ziel: Verbesserung des Zugangs zur Ausbildung

3. Weg in der Berufsausbildung

Mit dem Pilotprogramm „3. Weg in der Berufsausbildung“ erhalten ausbildungswillige, aber noch nicht ausbildungsreife junge Menschen Unterstützung, um berufliche Kompetenzen oder sogar einen Berufsabschluss zu erwerben. Das Programm wurde als Regelangebot von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.

Verbundausbildung – Betriebe bilden gemeinsam aus

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier hilft die Verbundausbildung mit einem einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten.

Teilzeitberufsausbildung

Junge Menschen mit Familienverantwortung haben es oftmals besonders schwer, ihren Wunsch nach einer Berufsausbildung zu realisieren. Damit der Übergang in (Teilzeit)Ausbildung gelingen kann, gibt es das Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP).

Ein-Topf

Das Modellvorhaben Ein-Topf entwickelt ein integriertes Förderkonzept, um die vielfältigen Angebote zur Berufsvorbereitung wirksamer einsetzen zu können. Jugendliche mit Förderbedarf erhalten gezielte individuelle Unterstützung.

Prioritätsachse: Verbesserung der Arbeitsmarktchancen und Integration benachteiligter Personen

Ziel: Verbesserung der beruflichen Integration von langzeitarbeitslosen Jugendlichen

Jugend in Arbeit plus

„Jugend in Arbeit plus“ ist ein Beschäftigungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren, die sich auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer tun und arbeitslos sind. Das Programm hat sich als eines der erfolgreichsten Instrumente zur Integration von arbeitslosen Jugendlichen erwiesen.

Ziel: Verbesserung der beruflichen Integration von schwerbehinderten Menschen

Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze"

Neue Wege zur betrieblichen Ausbildung fördert die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“. Professionell unterstützt können junge Menschen mit Handicap erfolgreich eine Lehre absolvieren.

 

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Titelbild aus der Broschüre "ESF Programm NRW 2007 bis 2013"

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