Startseite
Veranstaltungshinweis
Chancen flexibler Arbeitszeitgestaltung – Informationen für den betrieblichen Alltag

Flexible Arbeitszeiten sind ein wichtiger Faktor zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmensattraktivität – und damit zur Sicherung der Beschäftigung, aber auch zur Fachkräftegewinnung. Das Zeitbüro FOM informiert auf einer Veranstaltung am 14. Februar 2012 in Aachen über Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Im betrieblichen Alltag stellt sich die Frage, wie Veränderungen bei der Arbeitszeitgestaltung umgesetzt werden können, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind oder welche Auswirkungen neue Arbeitszeiten auf Motivation und Gesundheit der Beschäftigten haben. Die Veranstaltung, gefördert aus Mitteln des Landes und des ESF, ist kostenfrei und richtet sich an Unternehmen, Mitarbeitervertretungen, Beschäftigte, Arbeitsschutzakteure sowie weitere Interessierte.
Aus der Praxis
Fit im Betrieb – Berufswegeplanung für die betriebliche Gesundheitspolitik

Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt. In der Metall- und Elektroindustrie des Ruhrgebiets etwa wird der Anteil der über 50-Jährigen schon bald bei bis zu 50 Prozent liegen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Fachkräften. Was also bleibt den Betrieben Anderes, als die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit ihrer jungen wie älteren Beschäftigten langfristig zu erhalten. Das Projekt „Fit im Betrieb für Jung und Alt – Berufswegeplanung als Instrument betrieblicher Gesundheitspolitik“ hat dazu eine Reihe von Produkten entwickelt. Darunter eine Handlungshilfe, die betriebliche Praktikerinnen und Praktiker zur Gestaltung gesundheitsorientierter Berufswegekorridore informiert. Gefördert wurde das sozialpartnerschaftliche Projekt des Unternehmensverbands der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung und der IG Metall Dortmund vom Arbeitsministerium NRW im Rahmen der ESF-Landesarbeitsmarktpolitik.
Fachkräfteinitiative
Potentiale in Nordrhein-Westfalen nutzen – Beispielhafte Projekte

Die landesweite Initiative zur Fachkräftesicherung geht in eine neue Runde. Minister Guntram Schneider stellte drei beispielhafte Förderprojekte der Öffentlichkeit vor. Insgesamt wurden 35 Projektvorschläge aus den Arbeitsmarktregionen des Landes eingereicht, davon sind bislang acht Projekte für die Förderung ausgewählt worden. „Wir setzen vor Ort Schritt für Schritt unser Ziel um, die im eigenen Land vorhandenen Potentiale endlich zu nutzen“, sagte Schneider bei der Projektvorstellung. An der Initiative beteiligen sich alle 16 Arbeitsmarktregionen. Für die Umsetzung stehen bis zu 50 Millionen Euro bis 2015 bereit.
Brücken bauen in den Beruf
Dokumentation: Gute Arbeit für Frauen statt prekärer Beschäftigung

Immer mehr, auch gut qualifizierte Frauen arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen, die von Niedriglohn, Befristung, ungewollter Teilzeit oder Minijobs geprägt sind und hohe Armutsrisiken bergen. Das Lohnhallengespräch im Rahmen des ESF-geförderten Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“ beschäftigte sich mit aktuellen Entwicklungstrends und stellte Handlungsmöglichkeiten zur Diskussion. Rund 100 arbeitsmarktpolitische Akteurinnen (und Akteure) nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie lässt sich „gute Arbeit“ für Frauen schaffen und sicherstellen? Die Veranstaltung wurde vom nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium zusammen mit dem DGB NRW und der G.I.B. veranstaltet.
Ausbildung mit Behinderung
Landesregierung fördert 150 zusätzliche Ausbildungsplätze

Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“ geht in die nächste Programmrunde und wird mit 2,3 Mio. Euro aus Mitteln des Landes und des ESF gefördert. Die Landesregierung erhöht wie im Jahr zuvor die Anzahl der Ausbildungsplätze auf insgesamt 150. „Arbeit bedeutet für Menschen mit Behinderungen neben Einkommen auch Teilhabe an der Gesellschaft, deshalb wollen wir diese Menschen – wo immer dies möglich ist – in reguläre Ausbildung und Beschäftigung bringen“, so Arbeitsminister Guntram Schneider. Über 90 Prozent der Jugendlichen, die am Programm teilnahmen, haben die Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden.
Arbeitsmarktreport NRW
Sonderbericht zur Situation der Frauen am Arbeitsmarkt

In Nordrhein-Westfalen ist die Erwerbsquote der Frauen trotz Krise kontinuierlich gestiegen und liegt jetzt bei knapp 66 Prozent. Die Frauenerwerbstätigkeit hat vor allem auf Grund wachsender Teilzeitbeschäftigung zugenommen. Ein neuer Sonderbericht des NRW-Arbeitsministeriums informiert zur Situation der Frauen am Arbeitsmarkt. Neben allgemeinen Entwicklungen werden auch Ergebnisse dargestellt, die auf dringenden Handlungsbedarf verweisen: Mit 23 Prozent arbeiten besonders viele Frauen in geringfügiger Beschäftigung. Die Mehrheit der in Teilzeit beschäftigten Frauen wünscht zugleich eine deutliche Aufstockung der Arbeitszeit. Die Veröffentlichungen des Arbeitsmarktreport NRW werden aus Mitteln des ESF gefördert.
Stadtteilmütter in Bochum
Unterstützung für Migrantenfamilien und Sprungbrett ins Berufsleben

Aktiv für Arbeit und Integration – die "Stadtteilmütter in NRW" sind in Bochum wie an den anderen Modellstandorten mit doppeltem Auftrag unterwegs: Als soziale Ansprechpartnerinnen informieren sie Migrantenfamilien bei Fragen zu Arbeit, Ausbildung, Erziehung und Gesundheit und qualifizieren sich zugleich für den ersten Arbeitsmarkt. In Bochum steht das ESF-geförderte Modellprojekt unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin. Die ersten 15 Frauen haben mit der Arbeit vor Ort begonnen. Ein Praxisbericht informiert zur Umsetzung und stellt drei Stadtteilmütter und ihre Erfahrungen vor. Das Projekt „Stadtteilmütter in NRW“ wird gemeinsam getragen vom NRW-Arbeitsministerium, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Dortmund und Essen sind weitere Projektstandorte.
Ausbildungskonsens NRW
Neues Übergangssystem Schule und Beruf – Start zum Schuljahr 2012/13

Nordrhein-Westfalen wird als erstes Flächenland ab dem Schuljahr 2012/13 einen landesweiten und systematischen Übergang von der Schule in die Ausbildung einführen. Darauf haben sich die Partner im Ausbildungskonsens NRW in ihrem Spitzengespräch geeinigt. Das Motto ist ‚Kein Abschluss ohne Anschluss!’, betonte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die praktische Umsetzung beginnt zunächst in sieben Referenzkommunen und wird u.a. aus Mitteln des ESF getragen. Ziel ist es, eine deutliche qualitative Verbesserung des Übergangssystems Schule und Beruf zu erreichen. Die Partner einigten sich darauf, schrittweise allen Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse eine systematische Berufs- und Studienorientierung zu ermöglichen
ESF-Förderphase 2014 - 2020
Chancen und Risiken der Verordnungsentwürfe: Veranstaltungsdokumentation

Auf einer Veranstaltung in der NRW-Landesvertretung in Brüssel informierte das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium zum Stand der nächsten siebenjährigen ESF-Förderperiode. Zur Diskussion stand die Frage: „Der Europäische Sozialfonds 2014-2020 – Chancen und Risiken der Verordnungsentwürfe“. Ein Bericht mit Fotogalerie informiert zur Veranstaltung und gibt Linktipps zum Thema. Außerdem steht eine Broschüre mit den Beiträgen der Referenten zum Herunterladen bereit.