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Gute Praxis in den Regionen
Minister Schneider auf Projektbesuch – Jobchancen für Langzeitarbeitslose verbessern

Minister Guntram Schneider besucht ÖgB-Projekte

Im Rahmen des Programms „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ (ÖgB) erhalten Langzeitarbeitslose befristete sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und werden durch Unterstützungsangebote und Coaching für den Arbeitsmarkt fit gemacht. In aktuell mehr als 50 geförderten Projekten konnten bislang mehr als 1.000 Arbeitsplätze in gemeinnützigen und öffentlichen Betrieben geschaffen werden. Viele der Beschäftigten waren zuvor länger als fünf Jahre arbeitslos. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider erkundigte sich jetzt auf einer Projekttour in Essen und Dortmund und suchte den Erfahrungsaustausch mit Projektträgern und Teilnehmenden. Vier neue Praxisbeispiele informieren zur Umsetzung des ÖgB-Programms, gefördert aus Mitteln des Landes und des ESF. Vorgestellt wird erfolgreiche Praxis aus Dortmund, Essen, Mönchengladbach und dem Oberbergischen Kreis – mit Bericht und Fotogalerie.

Brücken bauen in den Beruf
Junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen und begeistern – Projektansätze und Erfahrungen

Werkstattgespräch MINT

Die Aufnahme eines sogenannten MINT-Berufes ist für Mädchen und junge Frauen auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Im Rahmen eines Werkstattgesprächs des Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“ trafen sich Expertinnen und Arbeitsmarktakteurinnen in Düsseldorf zum Fach und -Erfahrungsaustausch. Besonderes Augenmerk galt dabei der Frage, wie gendersensible Ansätze der Berufsorientierung verstetigt und nachhaltig umgesetzt werden können. Das Projekt „MuT – Mädchen und Technik“ aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein war eines der vier vorgestellten Praxisbeispiele aus Nordrhein-Westfalen. Vorbildfrauen ermöglichten technikinteressierten Schülerinnen intensiven Einblick in den Berufsalltag. Gefördert wurde das Projekt MuT im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW aus Mitteln des Landes und der EU.

Veranstaltungshinweis
Grundbildungstag NRW: Gemeinsam den (Arbeits-)Alltag alphabetisieren – Praxisbeispiele und Konzepte

ESF-Logo NRW

Die NRW-Landesregierung engagiert sich zusammen mit den Sozialpartnern für Alphabetisierung und Grundbildung im (Arbeits-)Alltag. Etwa 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland gelten als funktionale Analphabeten und können kaum mehr als einzelne Wörter und Sätze lesen und schreiben. Mehr als vier Millionen von ihnen sind erwerbstätig. Mit dem DGB-Bildungswerk NRW und „Arbeit und Leben" NRW“ organisiert das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW) im Auftrag der Landesregierung den „Grundbildungstag NRW“. Die ESF-geförderte Veranstaltung findet am 13. November 2014 in Köln statt. Zu den landespolitischen Zielen, auch mit Blick auf Integration und Fachkräftesicherung, informieren Schul- und Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann und der Vertreter des NRW-Arbeitsministeriums, Roland Matzdorf. Ziel ist es, anhand vorbildlicher Projekte und Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland Impulse für NRW zu setzen. Eingeladen sind Unternehmen, Personalverantwortliche sowie interessierte Akteurinnen und Akteure.

Zuwanderung aus Südosteuropa
Pilotprogramm „Integrationslotsen“ kann jetzt in den ersten NRW-Kommunen starten

Kompass - Integrationslotsen geben Orientierung

Mit dem Pilotprogramm „Integrationslotsen“ unterstützt die Landesregierung die besonders von der neuen Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen. Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Köln und Wuppertal sind die ersten Kommunen, die jetzt ihre Bewilligungsbescheide zum Einsatz von jeweils bis zu zehn Integrationslotsinnen und -lotsen erhalten haben. „Damit wollen wir den neu Zugewanderten die Orientierung in einer für sie fremden Welt erleichtern“, sagte NRW-Integrationsminister Guntram Schneider. „Integrationslotsen und -lotsinnen bauen Brücken zu Behörden, Ämtern und sozialen Einrichtungen und helfen bei der sozialen, sprachlichen, beruflichen, schulischen und kulturellen Integration.“ Das Pilotprogramm ist ein wichtiger Baustein des Maßnahmenpakets des Landes zur Unterstützung der von der Zuwanderung aus Südosteuropa besonders betroffenen Kommunen in NRW. Dafür stehen bis Ende 2015 rund 1,2 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Fachkräfte für NRW
Das Fachkräftepotenzial von Menschen mit Behinderungen nicht länger verschenken

Inklusiv - Menschen mit Behinderung

Anlässlich der Veranstaltung „Fachkräfte inklusive!“ hat Arbeitsminister Guntram Schneider die Unternehmen in NRW aufgerufen, bei der Suche nach Fachkräften verstärkt auch Menschen mit Behinderungen in den Blick zu nehmen. „Viele von ihnen haben besondere Fähigkeiten und sind besonders motiviert, im Job etwas zu leisten. Das sind Fachkräftepotenziale, die nicht länger verschenkt werden dürfen.“ Die Essener Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert von den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern und den Berufsförderungswerken, um auf die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung und ihr Potenzial zur Sicherung des Fachkräftebedarfs aufmerksam zu machen. Mit dem ESF-geförderten Landesprogramm „Integration unternehmen!“ unterstützt das Land die Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in Integrationsunternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen arbeiten. Fast 2.600 Menschen haben so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt gefunden.

Europäischer Sozialfonds
Dokumentation zur ESF-Auftaktveranstaltung in Bochum - Armut und Arbeitslosigkeit bekämpfen

ESF-Auftakt 2014 in Bochum

In der neuen Förderphase 2014 - 2020 stehen insgesamt 627 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für NRW bereit. Auf der Auftaktveranstaltung in Bochum erläuterten NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, der Direktor Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission, Peter Stub Jørgensen, sowie NRW-Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer künftige Herausforderungen und Programmansätze. „Wir wollen vor allem Projekte fördern, die zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung beitragen und die präventive Ansätze für benachteiligte Kinder und Jugendliche vorantreiben. Allein für diese Projektansätze sollen über 60 Prozent der ESF-Mittel zum Einsatz kommen“, so der Minister in seiner Ansprache vor rund 1000 Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen und Verbänden. Eine ausführliche Berichterstattung dokumentiert die Veranstaltung, dazu gehören auch Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen und eine Fotogalerie. Die Vorträge der Hauptredner und der Expertinnen und Experten aus den Arbeitsgruppen stehen zum Herunterladen bereit.

arbeit.nrw.de-Interview
Programme, Projekte, Sozialräume – Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in NRW

Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer

Vor welchen arbeits- und sozialpolitischen Herausforderungen steht Nordrhein-Westfalen und welche Rolle spielt bei deren Bewältigung der Europäische Sozialfonds in der neuen Förderphase? Im arbeit.nrw.de-Interview erläutert der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, Dr. Wilhelm Schäffer, Ziele und Herausforderungen und benennt zentrale Aspekte bei der Umsetzung. Insgesamt erweitere sich das Themenspektrum des ESF in der neuen Förderphase, der ESF bekomme damit eine stärkere sozialpolitische Ausrichtung, so sein Ausblick. Zugleich werde angestrebt, den ESF systematischer und enger mit den anderen Fonds zu verzahnen und die Mittel zu fokussieren. „Ich bin zuversichtlich, dass wir wirksame, erfolgreiche und nachhaltige praktische Ansätze realisieren und damit Menschen helfen werden, die dringend auf diese Hilfe angewiesen sind.“

Grundsicherung
NRW-Arbeitsministerium und Regionaldirektion NRW vereinbaren gemeinsame Schwerpunkte 2015

Information

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit haben sich auch für 2015 auf gemeinsame Schwerpunkte in der Steuerung der Grundsicherung für Arbeitsuchende verständigt. Die aktuelle Vereinbarung greift die Schwerpunkte von 2014 auf und entwickelt diese inhaltlich weiter. Sie sollen in den Zielvereinbarungen 2015 mit den nordrhein-westfälischen Jobcentern (gemeinsame Einrichtungen und zugelassene kommunale Träger) Berücksichtigung finden. Die Schwerpunkte zielen insbesondere darauf ab, Menschen in verfestigter Arbeitslosigkeit eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu eröffnen und damit soziale Ausgrenzung und Armut zu verhindern.

Präventive Landespolitik
Vorbeugung funktioniert – Zwischenbilanz zum Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen!“

Ministerpräsidentin Kraft auf der Bilanzveranstaltung

„Vorbeugung funktioniert“ – zum Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ zog Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung eine positive Zwischenbilanz. „Mit frühen Hilfen für Familien und einer besseren Vernetzung von Förderangeboten kommen wir unserem Ziel Stück für Stück näher“, sagte die Ministerpräsidentin auf der Veranstaltung in Oberhausen. An dem Modellvorhaben nehmen 18 Modellkommunen aus NRW teil. Ziel ist es, durch den Aufbau von Präventionsketten für alle Kinder und Jugendlichen die besten Bildungsmöglichkeiten und Voraussetzungen für ein gelingendes Aufwachsen zu schaffen. Im Rahmen der präventiven Landespolitik beteiligt sich das NRW-Arbeitsministerium mit dem ESF-geförderten Vorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“, um den  Übergang Schule-Beruf zu verbessern.

Übergang Schule-Beruf
Produktionsschule.NRW startet ins neue Schuljahr – 13,7 Millionen Euro aus dem ESF für landesweiten Ausbau

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Das Programm Produktionsschule.NRW startet zum neuen Schuljahr in die nächste Förderrunde und stellt landesweit mit insgesamt rund 1.900 Plätzen ein deutlich erweitertes Angebot bereit. In den Produktionsschulen erhalten Jugendliche mit schlechten Startvoraussetzungen eine Chance, sich über praxisorientiertes Lernen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt stärker zu qualifizieren. Das niedrigschwellige Angebot verbindet berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit. Nach der modellhaften Erprobung wird das Programm jetzt landesweit an über 90 Standorten in NRW durchgeführt. Dafür stehen rund 13,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereit. „Jeder Jugendliche in NRW soll eine Perspektive haben, später beruflich auf eigenen Beinen zu stehen und seinen Lebensunterhalt selbstständig zu sichern“, so NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider. Das Programm „Produktionsschule NRW“ ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des Landesvorhabens von „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Faire Arbeit in NRW
Mehr als 2000 Minijobs umgewandelt - Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen

Logo Faire Arbeit NRW

Die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist machbar und lohnt sich für die Beschäftigten wie für die Unternehmen. Das ist das Ergebnis eines Modellprojekts im Rahmen der Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“, gefördert aus Landes- und ESF-Mitteln. Bei mehr als 2.000 Personen konnte der Minijob umgewandelt werden, teilte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider mit und appellierte an Minijob-Beschäftigte und Betriebe, diese Möglichkeit stärker zu nutzen Zwei Jahre lang wurden die Jobcenter in Bielefeld, Dortmund, Duisburg und Unna bei der Umwandlung von Minijobs von sogenannten „Aufstockern“, ALG II-Beziehenden mit Minijobs, in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung begleitet. Die Ergebnisse hat der Projektträger, die Soziale Innovation GmbH, in einer Handlungshilfe zusammengefasst, um weitere Jobcenter bei der Umwandlung zu unterstützen.

Kein Abschluss ohne Anschluss
Umsetzung des Landesvorhabens in den Referenzkommunen - Endbericht mit Empfehlungen

Logo zum Landesvorhaben

Die Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist in den sieben Referenzkommunen wissenschaftlich begleitet worden. Der Endbericht liegt jetzt vor und steht zum Herunterladen bereit. Das NRW-Arbeitsministerium hatte 2012 eine Beratungsfirma mit der Untersuchung beauftragt. Der Bericht enthält neben den Auswertungsergebnissen Handlungsempfehlungen an die Landesebene sowie an die Akteure auf kommunaler Ebene. Das Landesvorhaben ist ein wichtiges Element der präventiven Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, den jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden.

ESF für Europa
In Menschen investieren

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ESF in NRW
Förderphase 2014 - 2020

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Operationelles Programm zum ESF in NRW 2014 - 2020

Informationen
zum Landesvorhaben

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Starkmachen für die Berufswelt

Landesinitiative
Faire Arbeit

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NRW - Land der fairen Arbeit

Landesinitiative Fachkräftesicherung

Montage Facharbeiter und Facharbeiterinnen

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