1. Größer
  2. Kleiner
  3. Kontrast
  1. Startseite
  2. Übersicht
  3. Kontakt
  4. Impressum
  5. Drucken

Ausbildung mit Behinderung – Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze“

Eine Gruppe Jugendlicher vor einem Gewächshaus

Neue Wege zur betrieblichen Ausbildung, das fördert die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“. Die Chancen, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu bekommen, sind für viele junge Menschen mit Behinderung trotz wachsender Angebote auf dem Ausbildungsmarkt weiterhin gering. Jugendliche mit Handicap stoßen oft auf Skepsis bei Unternehmern: Sie fürchten Leistungsdefizite und Mehraufwand. Zu Unrecht: Denn professionell unterstützt können junge Menschen mit Handicap erfolgreich eine Lehre absolvieren.

Informationen zum Programm

Intensive Begleitung und Beratung

Für die Durchführung der Ausbildung sind Träger der Beruflichen Bildung verantwortlich. Sie stehen den teilnehmenden Jugendlichen und den bei der Ausbildung mitwirkenden Betrieben mit Rat und Tat zur Seite und lotsen kompetent durch die Ausbildung. Im Rahmen der Aktion werden in der Regel zwei- bis dreieinhalbjährige Ausbildungen gefördert – mit dem Ziel einer anschließenden Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Lernorte sind die Betriebe, die Berufskollegs sowie die an der Aktion beteiligten Bildungsträger.

Ausbildung für den ersten Arbeitsmarkt

Die Bildungsträger beraten die Jugendlichen in ihrer Berufswahl, schließen mit ihnen den Ausbildungsvertrag ab, stellen ihnen einen Ausbildungscoach an die Seite, koordinieren die Ausbildung an den verschiedenen Lernorten und führen individuellen Stütz- und Förderunterricht durch.

Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts, um die Wirtschaftsnähe der Ausbildungen zu gewährleisten. Die beteiligten Betriebe werden von den Bildungsträgern bei der behindertengerechten Ausbildung beraten und während der gesamten Ausbildungszeit unterstützt.

Das Arbeitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dieser Aktion auch im laufenden Ausbildungsjahr nicht vermittelte behinderte Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit angeboten.

Gute Praxis – erfolgreiche Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung

Nach dem Abschluss der Förderschule für Menschen mit einer Sprachbehinderung konnte Volker Meyer zunächst keinen Ausbildungsplatz finden. Über die „Aktion 100“ ist es ihm gelungen, eine Ausbildung zum Gärtner bei der Firma Nagelschmitz Garten- und Landschaftsbau GmbH in Erftstadt-Liblar zu absolvieren. Nach bestandener Abschlussprüfung wurde er unbefristet übernommen.

Lange Zeit hatte sich Tanja Kudras nach ihrem Schulabschluss vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht. Firmen, bei denen sie sich beworben hatte, begründeten ihre Absagen mit der Hörbehinderung. Über die „Aktion 100“ hat sie ihr Ziel aber jetzt erreicht: In der Dortmunder YOU-OPTIK Landfester GmbH lässt sie sich zur Augenoptikerin ausbilden.

Kammerbester, Landesbester, nun sogar ausgezeichnet als einer der Bundesbesten – Moritz Reimann hat seine Ausbildung zum Chemielaborjungwerker höchst erfolgreich abschließen können. Das Berufsförderungswerk Düren und die Quarzwerke GmbH in Frechen bei Köln waren dabei engagierte Ausbildungsbegleiter.

Zum Herunterladen

 

ESF für Europa
In Menschen investieren

Logo Europäischer Sozialfonds

Broschüren-Tipp:
Vergütungen für Azubis

Vergütungen für Azubis

Tabellarische Übersicht

Link-Tipp:
Infos rund um Ausbildung

Logo JAAU

Das Portal für Jugend, Arbeit und Ausbildung

Link-Tipp:
Jobmappe NRW

Logo Jobmappe

Unterlagen für den Berufsweg