Erfolgreich arbeiten – Wettbewerbsfähig bleiben mit der Potentialberatung
Der wirtschaftliche Wandel verlangt auch von kleinen und mittleren Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potentiale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, leistet die Landesregierung schnelle und unbürokratische Hilfe: Die Potentialberatung ist ein vielfach bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt - mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds - Unternehmen und ihre Beschäftigten, erfolgreich zu arbeiten. Profitieren auch Sie!
Informationen zum Förderangebot
Potentialberatung setzt auf Teamarbeit
Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft gerade für kleinere und mittlere Betriebe das wichtigste Kapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.
Informationen und Beratung erhalten Unternehmen bei den landesweit rund 100 Beratungsstellen - beispielsweise Regionalagenturen, Kammern und Einrichtungen der Wirtschaftsförderung. Die Betriebe erhalten anschließend einen Beratungsscheck, der ihnen eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Potentialberatung ermöglicht.
- Liste der Beratungsstellen zum Herunterladen (PDF)
- Informationen zu den Regionalagenturen finden Sie hier
- Datenbank hilft bei der Suche nach Beratungsunternehmen
Potentialberatung ermittelt Stärken und Schwächen - Förderkonditionen
Eine Potentialberatung können kleine und mittlere Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit weniger als 250 Beschäftigten in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 500 Euro pro Beratungstag.
Die Potentialberatung kann zwischen einem und bis zu 15 Tagen dauern. Sie kann – je nach Problemlage – in zwei zeitlich zusammenhängenden Schritten in Anspruch genommen werden.
Breites Spektrum von Themen – Betriebsspezifische Lösungen finden
Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von drei zentralen Themenbereichen ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten:
- Kompetenzentwicklung durch berufliche Weiterbildung
Themen können sein: Personalentwicklung, ein flexiblerer Personaleinsatz durch kontinuierliche Weiterbildung, Innovationen durch kompetente Beschäftigte - Arbeitsorganisation
Dabei kann es gehen um den Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle, die Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden, die Gestaltung und Steuerung von Abläufen und Strukturen im Betrieb. - Gesundheit am Arbeitsplatz und demografischer Wandel
Dazu gehören beispielsweise die betriebliche Gesundheitsförderung, die Weitergabe von Erfahrungswissen an jüngere Beschäftigte die optimale Gestaltung von Arbeitsumfeld und Arbeitsbedingungen, damit (insbesondere ältere) Beschäftigte ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.
Potentialberatung sichert und schafft Arbeitsplätze
Mit der Potentialberatung stellt Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Förderangebot zur Verfügung und setzt die Mittel des Europäischen Sozialfonds dafür ein, mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Anliegen, das auch im Mittelpunkt der Europäischen Beschäftigungsstrategie steht.
„Arbeitspolitischer Anspruch und betriebliche Beratungspraxis“ – Fachveranstaltung in Oberhausen
Auf Einladung des NRW-Arbeitsministeriums und der G.I.B. waren rund 200 Beraterinnen und Berater nach Oberhausen gekommen, um über den arbeitspolitischen Anspruch und die betriebliche Beratungspraxis der Potentialberatung zu diskutieren. Staatssekretär Wilhelm Schäffer verwies in seiner Einführungsrede auf den beschäftigungspolitischen Erfolg des Instruments. Ein Bericht und eine Fotogalerie dokumentieren die Fachveranstaltung, die im Kongresszentrum Oberhausen stattfand.
Potentialberatung in der Praxis
Einen international tätigen Vertrieb in die eigene Firma zu integrieren ist ungewöhnlich und schwierig zugleich. Bei MACH 4, einem europaweit führenden Unternehmen zur Entwicklung und Produktion hochautomatischer Medikamentenlager, ist das – mit Unterstützung einer Landes- und ESF-geförderten Potentialberatung – bestens gelungen.






