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Marktwirtschaftsgespräche
Minister Schneider in Wuppertal: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Teilnehmende am Marktgespräch in Wuppertal

Im Rahmen der Landesinitiative „Faire Arbeit - fairer Wettbewerb“ finden in verschiedenen nordrhein-westfälischen Städten Marktwirtschaftsgespräche mit Arbeitsminister Guntram Schneider statt. In Wuppertal sprach der Minister zum Thema „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und begründete das Anliegen der Marktwirtschaftsgespräche: „Wir wollen uns direkt an die Menschen wenden und die Probleme aufgreifen, mit denen sie in den Betrieben und am Arbeitsmarkt aufgrund ihrer prekären Beschäftigungsverhältnisse täglich konfrontiert sind.“ In Düsseldorf standen die Themen tarifliche Entlohnung in der Gastronomie sowie faire Leiharbeit im Mittelpunkt. In der Diskussion bekräftigte der Minister die Notwendigkeit, einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro einzuführen. Die nächsten Marktwirtschaftsgespräche im Mai finden in Aachen (18.5.2013), Duisburg (23.5.013) und Bonn (27.5.2013) statt.

Dokumentation
Kein Abschluss ohne Anschluss – Bildungsträger als Partner beim Übergang Schule – Beruf

G.I.B.-Lohnhalle

Das G.I.B.-Lohnhallengespräch im Mai beschäftigte sich mit der Rolle der Bildungsträger als Partner des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW“. Die Bildungsträger und ihre Verbände spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle, betonte der Vertreter des NRW-Arbeitsministeriums Roland Matzdorf. „Keiner hat so viel Zielgruppenkompetenz wie die Träger“. Mit dem Leitbegriff „Kein Abschluss ohne Anschluss“, so der Ministeriumsvertreter, sei eine klare Orientierung des Landesvorhabens verbunden. Es gehe nicht um die Versorgung benachteiligter Jugendlicher, sondern um die Entwicklung individueller Anschlussperspektiven für alle jungen Menschen. Die Veranstaltung stieß auf ein großes Interesse. Rund 180 Fachleute beteiligten sich an der Diskussion. Die Dokumente zur Veranstaltung stehen zum Herunterladen bereit.

NRW-Fachkräfteinitiative
Fachkräfte sichern! Nordrhein-Westfalen handelt – Broschüre informiert

Titelbild Broschüre

Über die Landesinitiative zur Fachkräftesicherung informiert eine neue Broschüre. Die Publikation gibt einen Überblick über die Aktivitäten und stellt erfolgreiche Projekte vor, die bereits ihre Arbeit aufgenommen haben. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung lässt sich nur gemeinsam mit den Sozialpartnern meistern. Führende Vertreter aus Wirtschaft und Politik ziehen in Interviews eine erste Zwischenbilanz und zeigen Schwerpunkte für weiteres Handeln auf. Mit der Landesinitiative stellt sich die Landesregierung einer zentralen Zukunftsaufgabe und unterstützt präventiv die nachhaltige Sicherung von Fachkräften. Schon jetzt sind erste Engpässe zu verzeichnen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein.

Initiative Demografie Aktiv
Gut aufgestellt gegen den Fachkräftemangel: Neues Siegel für NRW-Betriebe

Logo Demografie aktiv

Die ersten zwölf Betriebe aus Nordrhein-Westfalen haben das neue Siegel „Demografie Aktiv“ erhalten. Es wird gemeinsam vom NRW-Arbeitsministerium, den Gewerkschaften und den Arbeitgebern verliehen. Mit der Initiative „Demografie Aktiv“ unterstützen Land und Sozialpartner die Betriebe in NRW dabei, ihre Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit im demografischen Wandel zu sichern. Bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur Initiative sagte Arbeitsminister Guntram Schneider: „In Zeiten des Demografischen Wandels müssen alternsgerechte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt an erster Stelle stehen.“ Die zwölf prämierten Betriebe wurden zunächst In einem Pilotverfahren ausgewählt und erhielten nun das erstmalig verliehene Siegel. Bei der Anwerbung von Fachkräften kann es eine gute Hilfe sein.

G.I.B. informiert
Wissensforum zur Lohnentwicklung – „An der Spitze der Ungleichheit“

Titelbild Flyer

Seit zwei Jahrzehnten stagnieren die Reallöhne, die Lohnspreizung zwischen den Branchen nimmt zu und Niedrig- oder Armutslöhne sind auf dem Vormarsch. Im Rahmen der Initiative „Faire Arbeit - fairer Wettbewerb“ organisierte die G.I.B. in Düsseldorf das Forum „Lohnentwicklung“. Ein Ziel der Veranstaltung war es, die Studien von relevanten Institutionen zur Entwicklung der Arbeitsentgelte zu vergleichen und den Hintergründen für die erkennbaren Unterschiede nachzugehen. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (IAQ) stellte dazu die Ergebnisse der Auftragsstudie „Verdienstentwicklung in Deutschland - Datenquellen im Vergleich“ vor. Im internationalen europäischen Vergleich bewege sich Deutschland heute „an der Spitze der Ungleichheit“, darin waren sich die renommierten Experten und Wissenschaftler im anschließenden Podiumsgespräch einig.

Initiative "Faire Arbeit“
Lohnhallengespräch: Leiharbeit und das Engagement von Betriebsräten

Podiumsdiskussion mit Betriebsräten

Leiharbeitet bietet als bloßes Flexibilisierungsinstrument der Betriebe weder dauerhafte noch existenzsichernde Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse. Leiharbeitskräfte arbeiten häufig zu schlechteren Bedingungen als Stammbelegschaften. Beim Lohnhallengespräch „Betriebsräte und Leiharbeit“, einer Veranstaltung im Rahmen der Initiative "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb" und in Kooperation mit der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW (TBS), standen Betriebsräte aus Zeitarbeitsunternehmen und Entleihunternehmen im Mittelpunkt. Ziel war herauszufinden, wie sich die Bedingungen für Leiharbeitskräfte unter Beteiligung der Betriebsräte fairer gestalten lassen. Neben ersten Verbesserungsvorschlägen wurden nachhaltige Maßnahmen diskutiert sowie Erfahrungen des NRW-Beratungsangebots „Hotline Zeitarbeit“ vorgestellt.

Gute Praxis
„Vereinbarkeitslotsen“ für Familie und Beruf in OWL – ESF förderte Entwicklung

Logo Vereinbarkeitslotse

Bei der Suche nach Fachkräften haben Unternehmen mit familienfreundlichen Arbeitsplätzen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider appellierte an die Unternehmen im Land, die Strukturen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und entsprechende Projekte voranzutreiben. Die Rückkehr in den Beruf nach einer Familienphase sei nach wie vor eine große Hürde, so Minister Schneider. In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf den „Vereinbarkeitslotsen“ bei der REGE mbH in Bielefeld. Die „Vereinbarkeitslotsen“ beraten und unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu einer familienbewussten Personalpolitik. Hervorgegangen ist das Angebot aus dem Landesprojekt „B.R.E – Berufliche Reintegration und Elternschaft“. Als Modellprojekt wurde es mit Mitteln des Landes und des ESF gefördert.

Arbeitsmarktrport NRW 2013
Frühjahrsbelebung schwächer als in den Vorjahren – regionale Analyse zur Unterbeschäftigung

Information

Wegen des langanhaltenden Winters fällt die Frühjahrsbelebung im ersten Quartal 2013 schwächer aus als in den Vorjahren: Es gibt rund vier Prozent registrierte Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Unterbeschäftigten (ohne Kurzarbeit) nimmt demgegenüber nur geringfügig zu. Die Unterbeschäftigungsquote bleibt damit unverändert bei 10,6 Prozent. Mit dem neuen Quartalsbericht werden erstmals die Unterbeschäftigung sowie die arbeitsmarktpolitischen Entlastungseffekte auch auf der Ebene der NRW-Regionen und der Kreise und kreisfreien Städte analysiert. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen erfasst, die an Maßnahmen der Arbeitsförderung teilnehmen oder kurzfristig erkrankt sind. Der Quartalsbericht des Arbeitsmarktreport NRW erscheint vierteljährlich und wird aus Mitteln des ESF finanziert. Herausgeber ist die G.I.B..

Übergang Schule - Beruf
Kein Abschluss ohne Anschluss – Broschüre informiert zum Landesvorhaben

Titelbild Broschüre

Mit dem Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule - Beruf in NRW" soll Jugendlichen in NRW der Start in die berufliche Ausbildung erfolgreicher als bisher ermöglicht werden. Zugleich soll es dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, da junge Fachkräfte schneller und gezielter ihre Ausbildung oder ihr Studium abschließen können. Das neue Übergangssystem ist daher ein Element präventiver Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Die vorliegende, überarbeitete Broschüre stellt Instrumente und Angebote vor. Das Vorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" wird landesweit ausgebaut, die Umsetzung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Transfertagung
Neue Wege für den beruflichen Wiedereinstieg – Modellprojekt präsentierte Ergebnisse

Neue Wege NRW - Logo

Neue Wege NRW – Beruflicher (Wieder-)Einstieg mit System: Das Innovationsprojekt hat neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften aus den Bereichen Arbeitsmarkt und Jugendhilfe entwickelt und zusammen mit Familienzentren in sechs verschiedenen Regionen erprobt. Ziel war es, durch verbesserte Kooperationsstrukturen und neue Veranstaltungsformate den beruflichen Wiedereinstieg insbesondere von Frauen in der Stillen Reserve und im SGB II-Bezug zu fördern. Die Duisburger Veranstaltung präsentierte Ergebnisse und Erfahrungen und stellte Produkte für den Transfer vor, darunter ein interaktives Transferhandbuch. Das NRW-Arbeitsministerium hat das Modellvorhaben aus Mitteln des Landes und des ESF gefördert. Im Interview erläutern die Projektleiterinnen Erfahrungen und Perspektiven.

ESF für Europa
In Menschen investieren

Logo Europäischer Sozialfonds

Landesinitiative
Faire Arbeit

Logo Faire Arbeit

NRW - Land der fairen Arbeit

Landesinitiative Fachkräftesicherung

Eine Frau und ein Mann mit blauen Sicherheitshelmen stehen nebeneinander vor einer Baustelle

Informationen und Broschüre

Unterstützung für Arbeitslose in NRW

Unterstützung und Beratung für Arbeitslose in NRW

Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren in Ihrer Nähe

Link-Tipp:
Tarifregister

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Vergütungen, Tarifverträge, Landesschlichter

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