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Aktionsplan Altenpflege 2010
Berufsinformationstag: Ausbildung zur Altenpflegefachkraft

Den Aktionsplan Altenpflege 2010 treiben die Akteure in Nordrhein-Westfalen gemeinsam voran: Regionalagenturen, Agenturen für Arbeit, ARGEn und die vor Ort tätigen Altenpflege-Fachseminare. Ziel ist es, Arbeitslose verstärkt zu Altenpflegefachkräften auszubilden und damit Perspektiven auf einen zukunftssicheren Job zu eröffnen. Der Bonner „Berufsinformationstag Altenpflegefachkraft“ für interessierte Arbeitsuchende und die anschließende öffentliche Veranstaltung stießen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf großes Interesse. Die Bonner Informationsaktion zeigte: Altenpflegefachkraft ist – im mehrfachen Sinne – ein gefragter Beruf.
Arbeitsmarktreport NRW
Wirtschaftliche Erholung erreicht Arbeitsmarkt

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Erholung sind am nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt deutlich zu erkennen. Im Juni 2010 nahm die Zahl der Arbeitslosen zum vierten Mal in Folge ab, damit gab es insgesamt 40.000 Arbeitslose weniger als noch im Vorjahr. Für diese Entwicklung sind insbesondere zwei Faktoren verantwortlich: Die Produktionskapazitäten im Verarbeitenden Gewerbe sind besser ausgelastet, so dass es zu weniger Entlassungen kommt. Zugleich suchen wieder mehr Betriebe neues Personal. Der Arbeitsmarktreport NRW wird aus Mitteln des ESF finanziert und berichtet vierteljährlich zu aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarkts. Berücksichtigt werden auch die Regionen, Kreise und kreisfreien Städte des Landes.
Europa 2020
Europäische Wirtschaftsstrategie für Wachstum und Integration

Mit der Europa 2020-Strategie haben die Staats- und Regierungschefs eine neue EU-Strategie für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung beschlossen, um gestärkt aus der Krise herauszukommen und sich zukunftsfähig für die nächsten zehn Jahre aufzustellen. Europa muss Antworten auf viele akute Herausforderungen finden, etwa auf den demografischen Wandel und neue Anforderungen an Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und den sozialen Zusammenhalt im Rahmen der Globalisierung. Die EU 2020-Strategie knüpft an die Lissabon-Strategie an, setzt aber neue Akzente. Mit der neuen Strategie soll vor allem der Dreiklang von wirtschaftlichem Erfolg, sozialem Zusammenhalt und ökologischer Verantwortung verwirklicht werden.
Werkstattjahr geht weiter
Motivieren für eine berufliche Zukunft

Seit dem ersten Werkstattjahr 2005/06 ist das Kolping Bildungswerk dabei und begleitet Jugendliche beim schwierigen Weg von der Schule in die Arbeitswelt. Der erfahrene Bildungsträger bietet in seinem Berufsförderungszentrum in Neuss derzeit knapp 40 Jugendlichen die Möglichkeit, sich in den hauseigenen Werkstätten zu erproben und Grundqualifikationen für das Arbeitsleben zu erwerben. Motivieren zum Weitermachen, sagt Projektleiterin Juliane Koppenburg, „ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.“ Im Praxisbeispiel mit Fotogalerie berichten Ausbilder und Jugendliche über ihre Erfahrungen mit dem Förderprogramm, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Das Werkstattjahr wird fortgesetzt, die nächste Runde startet am 1. August 2010.
Know-how-Transfer
Arbeitszeiten gestalten: Seminartermine im Herbst 2010

Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen können Unternehmen konjunkturellen oder saisonalen Marktschwankungen effizient entgegen wirken. Die Seminarreihe Know-how-Transfer richtet sich an Unternehmen und Betriebe und vermittelt umfangreiches Wissen zur modernen Arbeitszeitgestaltung. Referentinnen und Referenten sind neben den Beraterinnen und Beratern des Zeitbüros NRW Expertinnen und Experten aus der Beratungspraxis. Auf den nächsten Know-how-Transferveranstaltungen geht es um folgende Themen: 14.September 2010: Arbeitszeitrecht; 08.Oktober 2010: Nacht- und Schichtarbeit; 28.Oktober 2010: Arbeiten im demografischen Wandel. Die Seminare sind sehr nachgefragt, melden Sie sich daher frühzeitig an.
Jugend in Arbeit plus
Unternehmen unterstützen den Jobeinstieg von arbeitslosen Jugendlichen

Die Landesinitiative „Jugend in Arbeit plus“ fördert arbeitslose Jugendliche bei der Vermittlung in Arbeit. Rund acht Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes stehen in diesem Jahr zur Verfügung. Interessierte Unternehmen erhalten kompetente Beratung und können bei Aufnahme eines betrieblichen Arbeitsverhältnissen durch einen Lohnkostenzuschuss der Arbeitsagentur unterstützt werden. Zur Umsetzung der Initiative berichtet der aktuelle Jahresbericht mit Zahlen und Fakten.