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Faire Arbeit in NRW
Mindestlohn zahlt sich aus! Rund 750.000 Menschen profitieren in NRW vom gesetzlichen Mindestlohn

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Rund 750.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren in Nordrhein-Westfalen vom gesetzlichen Mindestlohn, das ergaben Schätzungen des Arbeitsministeriums. „Sozialpolitisch ist das ein Meilenstein für unser Land. Denn vor Inkrafttreten dieses Gesetzes haben rund 10 Prozent der Beschäftigten weniger als 8,50 Euro die Stunde verdient“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider. Die große Mehrheit der Unternehmen zahle den Mindestlohn. Aber auch in Nordrhein-Westfalen, so der Minister, gebe es unter den Arbeitgebern schwarze Schafe, die den Mindestlohn zu umgehen versuchen, z.B. durch Abzüge für vermeintliche Schlechtarbeit, Abzüge beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder durch bewusst falsche Zeiterfassung. Fragen und Probleme rund um den Mindestlohn nimmt die Faire-Arbeit-Hotline das NRW-Arbeitsministerium von montags bis freitags zwischen 8 – 18 Uhr entgegen, Tel.: 0211/ 855- 3111.

Übergang Schule - Beruf
Schuljahr 2015/2016 – Bund unterstützt Maßnahmen im Übergang Schule-Beruf mit 11, 2 Mio. Euro

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Der Bund unterstützt Nordrhein-Westfalen finanziell beim Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Für das Schuljahr 2015/16 übergab der Bund jetzt den Bewilligungsbescheid in Höhe von 11,2 Mio. Euro. Damit sollen Potenzialanalysen und Berufsfelderkundungen für Jugendliche ermöglicht werden – beides wichtige Elemente im Berufsorientierungsangebot der Schulen in NRW. Die Mittel aus dem Bundesprogramm für Berufsorientierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden in das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ integriert. Im Schuljahr 2015/2016 können dann mehr als 140.000 von 170.000 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe am neugestalteten Übergang Schule-Beruf teilnehmen. „Der Bildungsweg soll ohne Warteschleifen in eine Ausbildung münden können“, so NRW-Staatssekretär Wilhelm Schäffer.

Veranstaltungshinweis
Erfolgreiche Praxis in Betrieben – Siegelverleihung der Initiative DEMOGRAFIE AKTIV

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Das Siegel der Initiative "Demografie Aktiv" wird im Rahmen einer ESF-geförderten Veranstaltung zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet und präsentiert werden ausgewählte Unternehmen für erfolgreich umgesetzte Praxis zur Gestaltung des demografischen Wandels. Die Träger der Initiative, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, der DGB NRW und die Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW, unterstreichen damit ihr Engagement für zukunftsorientierte Arbeit und Innovationsfähigkeit. Die Initiative informiert zu Herausforderungen des demografischen Wandels, unterstützt wird der Aufbau eines Netzwerks „Demografieaktive Unternehmen“. Die Veranstaltung findet am 18. Mai 2015 in Düsseldorf statt, die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Teilzeitberufsausbildung
Ausbildung zur Schreinerin in Teilzeit – Handwerksbetrieb gibt junger Alleinerziehender eine Zukunftschance

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Eine Teilzeitberufsausbildung bietet gute Möglichkeiten, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Das gilt insbesondere für arbeitslose, alleinerziehende junge Mütter. Das ESF-geförderte Programm „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) geht im Ausbildungsjahr 2015/16 in die 7. Förderrunde und begleitet gezielt junge Menschen mit Familienverantwortung beim beruflichen Einstieg. Die Krefelder Schreinerei Eberhard Schmitz GmbH beteiligt sich am TEP-Programm und bildet eine junge Mutter zur Schreinerin aus – zum ersten Mail in Teilzeit und als dritte weibliche Auszubildende überhaupt. Die Praxis zeigt – beide Seiten profitieren. In der Region Mittlerer Niederrhein unterstützt ein Netzwerk die Teilzeitberufsausbildung und wirbt in kleinen und mittleren Betrieben für die familienfreundliche Ausbildungsform.

NRW-Sonderbericht
Höhere Erwerbsbeteiligung und gestiegene Berufsqualifikation – Frauen haben immer mehr Bedeutung für den Arbeitsmarkt

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In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen in den letzten zehn Jahren kräftig gestiegen – ebenso das Qualifikationsniveau und die berufliche Qualifikation vor allem von jüngeren Frauen. Zugleich ist das Zuverdiener-Modell nach wie vor weit verbreitet und prägt die Frauenerwerbstätigkeit. Mit Blick auf wachsenden Fachkräftebedarf ist ungenutztes Arbeitskräftepotenzial überwiegend bei den Frauen zu finden. Der aktuelle Sonderbericht des Arbeitsmarktreport NRW informiert zu Frauen am Arbeitsmarkt und zur Situation von Alleinerziehenden. Dr. Maria Icking, Leiterin der G.I.B.-Abteilung „Monitoring und Evaluation“, beleuchtet im Interview Licht und Schatten der Frauenerwerbstätigkeit und erläutert zentrale Befunde. Besser qualifizierte Frauen, so die Arbeitsmarktexpertin, seien seltener arbeitslos und häufiger erwerbstätig, diese Entwicklung sei eindeutig zu stärken.

NRW inklusiv
Modellprojekt MIAR – Projekthandbuch unterstützt Jobcenter bei der Integration von Menschen mit Behinderung

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Für keine andere Gruppe ist der Zugang zum Arbeitsleben so versperrt wie der für Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen. Wie beraten, qualifizieren und fördern die Jobcenter in NRW Menschen mit Handicap und welche Möglichkeiten im Rahmen des SGB II können sich eröffnen? Die Jobcenter Wuppertal, Kreis Unna und StädteRegion Aachen haben im Rahmen des ESF-geförderten Modellprojektes „Miteinander Arbeiten - MIAR“ ein Projekthandbuch für Jobcenter entwickelt. Das Thema „Arbeitsmarkt und Inklusion“ wird umfassend beleuchtet. Neben Analysen und Erfahrungen werden auch konkrete Produkte und Handlungsempfehlungen für Jobcenter in NRW vorgestellt. Das Handbuch steht zum Herunterladen bereit.

Dokumentation
Rollen ins Rollen bringen – geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl im Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Das ESF-geförderte Landesprojekt „GenderKompetent NRW“ unterstützt ein zentrales Anliegen im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“: Die Berufs- und Studienorientierung soll in Nordrhein-Westfalen systematisch, nachhaltig und insbesondere auch geschlechtersensibel implementiert werden. Um traditionelle Rollenbilder, die nach wie vor die Berufswahl von Mädchen und Jungen prägen, ins Rollen zu bringen und Akteurinnen und Akteure für eine geschlechtergerechte Praxis im Übergang Schule-Beruf zu unterstützen, hat der Trägerverbund gemeinsam mit dem NRW-Arbeitsministerium (MAIS) und dem NRW-Emanzipationsministerium (MGEPA) zu einer Fachveranstaltung eingeladen. Bericht und Fotogalerie informieren und dokumentieren Ergebnisse.

Gemeinsamer Projektaufruf
Starke Quartiere – starke Menschen: 350 Millionen Euro Strukturfondsmittel für benachteiligte Quartiere

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Mit einem gemeinsamen Projektaufruf der Europäischen Strukturfonds EFRE, ESF und ELER in Nordrhein-Westfalen können rund 350 Mio. Euro Investitionsvolumen in benachteiligte Quartiere fließen. Städte und Gemeinden können sich um Fördermittel mit Integrierten Handlungskonzepten bewerben. Der Schwerpunkt des Projektaufrufs „Starke Quartiere – starke Menschen“ liegt auf der präventiven und nachhaltigen Entwicklung von Stadtquartieren und Ortsteilen und auf der Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung. Nordrhein-Westfalen setzt sich für mehr Teilhabe und Zusammenhalt, für handlungsfähige Kommunen und eine gute ökologische Entwicklung ein. Strukturschwache und sozial benachteiligte Quartiere stehen dabei im Fokus der Präventionsstrategie des Landes. Informationen und Downloads finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW.

Europäischer Sozialfonds
Zum Herunterladen: Operationelles Programm für Nordrhein-Westfalen und ESF-Förderrichtline 2014-2020

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In der neuen Förderphase 2014 - 2020 stehen insgesamt 627 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für die Arbeits- und Sozialpolitik in NRW bereit. Grundlage dafür ist das Operationelle Programm (OP), das von der Europäischen Kommission genehmigt wurde und zum Herunterladen bereit steht. Das OP ist ein strategisches Papier und benennt Ziele und Schwerpunkte, für die die Mittel des ESF in den kommenden Jahren eingesetzt werden. Die ESF-Förderrichtlinie 2014 – 2020 ist nun ebenfalls veröffentlicht und steht als Download bereit. In der ESF-Förderrichtlinie sind die Förderkonditionen für die einzelnen Programme entlang der Prioritätsachsen detailliert beschrieben sowie weitere Anlagen enthalten. „Wir wollen vor allem Projekte fördern, die zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung beitragen und die präventive Ansätze für benachteiligte Kinder und Jugendliche vorantreiben. Allein für diese Projektansätze sollen über 60 Prozent der ESF-Mittel zum Einsatz kommen“, so NRW-Minister Guntram Schneider.

ESF für Europa
In Menschen investieren

ESF in NRW
Förderphase 2014 - 2020

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Operationelles Programm zum ESF in NRW 2014 - 2020

Informationen
zum Landesvorhaben

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Starkmachen für die Berufswelt

Landesinitiative
Faire Arbeit

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NRW - Land der fairen Arbeit

Landesinitiative Fachkräftesicherung

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Fachkräfte für NRW - Portal informiert

Unterstützung für Arbeitslose in NRW

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Link-Tipp:
Tarifregister

Vergütungen, Tarifverträge, Landesschlichter