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Jugend in Arbeit plus: Arbeit finden – Jobeinstieg schaffen

Mitarbeiterin an WerkbankJugendliche und junge Erwachsene, die sich mit dem Jobeinstieg besonders schwer tun und arbeitslos sind, verdienen eine reelle Beschäftigungsperspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium hat deshalb das Programm „Jugend in Arbeit plus“ geschaffen. Ziel ist es, junge Menschen in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln und ihnen so wertvolle Berufserfahrung zu ermöglichen.

Informationen zum Programm

Gute Vermittlungsergebnisse

JA plus ist eines der erfolgreichsten Programme des Landes zur beruflichen Integration junger Menschen. Über das Programm sind bislang mehr als 35.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine betriebliche Beschäftigung vermittelt worden.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Beratung und Vermittlung mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds.

Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter fördern – bei Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen – ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis durch einen Eingliederungszuschuss.

Qualifizierte Unterstützung für Jugendliche und Unternehmen

„Jugend in Arbeit plus“ wird seit dem Jahr 2008 als flankierendes Angebot zur Lohnkostenförderung des Bundes umgesetzt. Qualifizierte Beraterinnen und Berater unterstützen dabei die arbeitslosen Jugendlichen bei der Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme und begleiten während der Beschäftigung.

Koordinatorinnen und Koordinatoren von Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern werben geeignete Arbeitsplätze ein und organisieren die passgenaue Vermittlung in ein betriebliches Beschäftigungsverhältnis.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für interessierte arbeitslose Jugendliche sind die Vermittlungsfachkräfte der Agenturen für Arbeit und Jobcenter.

Interessierte Unternehmen wenden sich an die JA-Fachkräfte der Kammern

Kompetente Netzwerke – Erfolgreiche Vermittlung

An der Umsetzung von "Jugend in Arbeit plus" sind unterschiedliche Akteure beteiligt. Entstanden sind gut funktionierende Netzwerke kompetenter Akteure, die zum Erfolg des Programms wesentlich beigetragen haben. Wie ein lokales Netzwerk erfolgreich funktioniert, schildern Peggy Ülker (Jobcenter Köln), Anne Heinevetter (IHK Köln) und Renate Weber (Beraterin) im Interview.

Jürgen Kempken, Fachberater der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., koordiniert im Auftrag des Arbeitsministeriums das Programm. Im arbeit.nrw.de-Interview erläutert er Ergebnisse und Netzwerk-Erfahrungen.

Beispiele aus der Praxis - Jugendliche erfolgreich in Arbeit bringen

Die Praxisbeispiele zeigen drei Jugendliche, die über JA plus in reguläre Beschäftigung oder Ausbildung gelangt sind. Eine Goldschmiedin, trotz vieler Auszeichnungen lange arbeitslos, bekam eine neue Chance, ihr handwerkliches Können zu beweisen. Ein Maler und Lackierer fand nach einigen Umwegen erfolgreich zurück in seinen gelernten Beruf. Und einem Jugendlichen gelang der Sprung in eine betriebliche Ausbildung als Verkäufer. „Endlich ein richtig guter Mitarbeiter“, befand der Chef. Vom Programm profitieren beide Seiten.

Zahlen und Fakten

Die aktuellen Zahlen zur Initiative sind den Berichten zu entnehmen, die regelmäßig an dieser Stelle veröffentlicht werden.

 

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Link-Tipp:
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