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Wege in Arbeit finden - Perspektiven schaffen

Wege in Arbeit findenDie Situation auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern und die Arbeitslosigkeit abzubauen sind zentrale Ziele der nordrhein-westfälischen Arbeitspolitik. Der Europäische Sozialfonds ist dafür unverzichtbar. Die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten des Landes Nordrhein-Westfalen fördern Zielgruppen mit besonderen Problemen und helfen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Dazu zählen arbeitslose Jugendliche, behinderte Menschen oder Berufsrückkehrende, die nach einer Familienzeit wieder berufstätig werden wollen. Sie alle brauchen berufliche Perspektiven und die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.

Förderangebote in Nordrhein-Westfalen

Aktionsplan Altenpflege 2010

Im Rahmen des Aktionsplans Altenpflege 2010  werden bis zu 1.000 arbeitslose Frauen und Männer zu Altenpflegefachkräften ausgebildet und erhalten so die Chance auf einen zukunftssicheren Job. Die Landesregierung beteiligt sich am Aktionsplan mit über 1,1 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Arbeitslosenberatung

Langzeitarbeitslose benötigen Unterstützung. Mit der Förderung von Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren ermöglicht das Arbeitsministerium ein landesweites Angebot. Im Rahmen der ESF-kofinanzierten Landesarbeitspolitik werden hierfür jährlich rund fünf Mio. Euro bereitgestellt.

Berufsrückkehr

Beim beruflichen Wiedereinstieg gibt es auch heute noch große Hürden und es sind vor allem Frauen, die sich nach einer längeren Familienphase entmutigt vom Arbeitsmarkt zurückziehen. Um das zu verhindern und die Arbeitsmarktintegration insbesondere von Berufsrückkehrenden zu verbessern, bietet die Landesregierung gezielte Unterstützung.

Beschäftigtentransfer

Im Rahmen des Beschäftigtentransfer Nordrhein-Westfalen sind Transferagenturen und Transfergesellschaften hilfreiche Organisationen, die Unternehmen und Beschäftigte unterstützen, neue Wege in den Arbeitsmarkt zu beschreiten.

Integration unternehmen!

Das Landesprogramm unterstützt die Gründung von Integrationsunternehmen, -betrieben und -abteilungen mit investiven Zuschüssen und professioneller Beratung. Damit werden zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen.

JobPerspektive in Nordrhein-Westfalen

Das Bundesprogramm „Leistungen zur Beschäftigungsförderung nach § 16e SGBII - Job-Perspektive" eröffnet neue Integrationswege für schwervermittelbare Langzeitarbeitslose und ermöglicht die dauerhafte finanzielle Förderung von Beschäftigung. In Nordrhein-Westfalen können über das Programm zusätzliche Arbeitsplätze in allen Unternehmen und Branchen gefördert werden.

Jugend in Arbeit plus

„Jugend in Arbeit plus“ ist ein Beschäftigungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren, die sich auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer tun und arbeitslos sind. Das Programm hat sich als eines der erfolgreichsten Instrumente zur Integration von arbeitslosen Jugendlichen erwiesen.

Stadtteilmütter in NRW – Aktiv für Arbeit und Integration

Arbeitslose Frauen mit Zuwanderungsgeschichte werden im Rahmen des Pilotprojekts „Stadtteilmütter in NRW“ als soziale Ansprechpartnerinnen für Migrantenfamilien qualifiziert. Das ESF-geförderte Projekt wird gemeinsam getragen vom NRW-Arbeitsministerium und der Bundesagentur für Arbeit. Koordinator ist die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

 

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