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Rückkehr in den Beruf erfolgreich gestalten

Logo BerufsrückkehrImmer mehr Frauen (und Männer) wollen beides: Beruf und Familie. Doch gibt es beim Wiedereinstieg in den Beruf auch heute noch große Hürden – und es sind vor allem Frauen, die sich nach einer längeren Familienphase entmutigt vom Arbeitsmarkt zurückziehen. Um das zu verhindern und die Arbeitsmarktintegration insbesondere von Frauen zu verbessern, die für die Familie ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder aufgegeben haben, bietet die Landesregierung gezielte Unterstützung.

Informieren – Fördern – Umdenken – Das Handlungsprogramm des Landes

Bessere Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen, bessere Berufs- und Karrierechancen und eine geschlechtergerechte Bezahlung – das sind wichtige Anliegen der Landesregierung. Um sich über die Erwerbssituation von Frauen zu informieren und mehr über die Arbeitsbedingungen vor Ort zu erfahren, besuchte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider mehrere, vom Land und aus Mitteln des ESF geförderte Projekte.Gute Arbeit braucht gute Praxis - ein OnlineSpecial informiert zur Ministertour in der Region Aachen.

Umdenken – Veranstaltungen im Rahmen der Werkstattreihe

Das nordrhein-westfälische Handlungsprogramm „Brücken bauen in den Beruf“ verbindet eine Reihe von Angeboten, um die Berufsrückkehr und Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Werkstattreihe ist dabei ein wichtiger Eckpfeiler und befördert die Diskussion unter den beteiligten arbeitsmarktpolitischen Akteurinnen und Akteuren, die Frauen in der beruflichen Entwicklung und zur Arbeitsmarktintegration beraten und unterstützen.

Eine aktuelle Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema "Gute Arbeit für Frauen statt prekärer Beschäftigung". Handlungsbedarf ist angezeigt. Denn immer mehr, auch gut qualifizierte Frauen arbeiten in prekären, niedrig bezahlten Arbeitsverhältnissen.

Forum W – Informationsportale für Wiedereinsteigerinnen und Expertinnen

Forum W - eine Initiative des Frauenministeriums zusammen mit dem Arbeitsministerium in Nordrhein-Westfalen - unterstützt Frauen (und auch Männer), die nach einer Familienzeit wieder in den Beruf zurückkehren möchten. Kinderbetreuung, Jobsuche, Altersvorsorge – umfangreiche Informationen und Servicetipps unter wiedereinstieg.nrw.de helfen beim Wiedereinstieg weiter.

Die Landesinitiative Netzwerk W fördert in Nordrhein-Westfalen regionale Zusammenschlüsse von gleichstellungs-, arbeitsmarkt- und bildungspolitischen sowie familienunterstützenden Akteurinnen und Akteuren. Ein Expertinnenportal informiert über Aktivitäten, Ergebnisse und Kontakte.

Bildungsscheck fördert Weiterbildung für Berufsrückkehrende

Mit dem Bildungsscheck unterstützt das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Berufsrückkehrende können das Förderangebot nutzen, um sich für den beruflichen Wiedereinstieg fit zu machen. Mütter und Väter, die nach einer Familienzeit zurück in den Beruf gehen möchten, erhalten mit dem Bildungsscheck einen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten von bis zu 500 Euro. Die regionalen Beratungsstellen informieren und stellen den Bildungsscheck aus.

Ausbildung in Teilzeit stärken

Junge Menschen mit Familienverantwortung haben es oftmals besonders schwer, ihren Wunsch nach einer Berufsausbildung zu realisieren. In dieser Situation bietet eine Ausbildung in Teilzeit Müttern und Vätern neue Wege, um erfolgreich in den Beruf einzusteigen. „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) ist ein Förderangebot, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Es bereitet Menschen mit Familienverantwortung auf die Ausbildung vor und begleitet beim Einstieg in die betriebliche Erstausbildung in Teilzeit.

Familienfreundliche Unternehmen – Potentialberatung nutzen

Für eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitsorganisation und Arbeitszeit können Unternehmen eine Potentialberatung in Anspruch nehmen und damit betriebsspezifische Lösungsansätze erarbeiten. Die Potentialberatung ist ein vielfach bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt – mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds – Unternehmen und ihre Beschäftigte, erfolgreich zu arbeiten und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.

Alleinerziehende in Nordrhein-Westfalen – Online-Special

Die Zahl der Alleinerziehenden, vor allem der alleinerziehenden Frauen, hat in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist besonders ausgeprägt und fast die Hälfte der Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren ist auf SGB II-Leistungen angewiesen. Mit einem Online-Special informiert arbeit.nrw.de zur beruflichen Situation von Alleinerziehenden in Nordrhein-Westfalen: Sonderbericht mit Zahlen und Fakten, Interview und Studie zur Lebenssituation und beruflichen Integration von Alleinerziehenden, Servicelinks und Tipps.

MGEPA-Datenreport zur Erwerbstätigkeit von Frauen in Nordrhein-Westfalen

Frauen in Nordrhein-Westfalen erreichen immer häufiger höhere Bildungsabschlüsse und bauen ihren Vorsprung gegenüber den Männern aus. Das zeigt der Datenreport „Qualifikation und Erwerbsbeteiligung von Frauen in Nordrhein-Westfalen 2008“, der vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW veröffentlicht wurde. Zugleich wird deutlich: Jahr 2008 konnten landesweit mehr als 220 000 Frauen mit Kindern unter 18 Jahren keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, obwohl sie sich das wünschten. Frauen sind in höheren Hierarchieebenen nach wie vor nur selten vertreten und weiterhin gibt es eine Kluft zwischen den Einkommen von Männern und Frauen. Jede vierte erwerbsfähige Frau hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, vor allem Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Frauenerwerbsquote in Nordrhein-Westfalen liegt 2008 bei 65,2 Prozent – so weitere Ergebnisse des Datenreports.

 

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